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Neueste Kommentare

Alex am 10:26 Uhr 24.7.2011 :
23. Es gibt so viele Seiten zu diesem Thema,

Raimondo am 07:51 Uhr 18.7.2011 :
Das interessiert mich wirklich, gibt es darüber

Ute-Christiane am 18:16 Uhr 19.6.2011 :
Schade das ich nicht so viel Zeit habe, sonst w

marko am 18:09 Uhr 07.6.2011 :
Man kann ja nicht immer meckern, also ich find d

Ernst am 19:47 Uhr 23.5.2011 :

19.10.2010

Neurodermitis

Die Neurodermitis, auch Atopisches Ekzem, ist eine chronisch verlaufende, häufig in Schüben wiederkehrende, entzündliche Erkrankung der Haut. Sie tritt meist bereits im Kleinkindalter auf, klingt jedoch oftmals mit Beginn der Pupertät ab. Die Ursachen dieser Erkrankung wurden bisher noch nicht vollständig erforscht. Doch prinzipiell ist von 3 Basisindikatoren auszugehen. Auf der einen Seite ist die genetische Vorbelastung verantwortlich für eine Störung in der Bildung wichtiger Strukturproteine und Hautfette. Diese Schwächung der natürlichen Barrierefunktion der Haut und der Feuchtigkeitsverlust erleichert das Eindringen von Krankheitserregern und Allergenen. Desweiteren können veränderte Erbanlagen des Immunsystems einerseits die Empfindlichkeit auf bestimmte Substanzen erhöhen, andererseits aber auch die Stärke der körpereigenen Abwehr gegen Krankheitserreger herabsetzen. Der dritte mögliche Auslöser findet sich in den äußeren Umwelteinflüssen, sogenannten Provokationsfaktoren. Dazu gehören neben Chemikalien, klimatischen Bedingungen und Allergenen auch Stress. Typischerweise äußert sich die Atopische Dermitis in Form von Hautrötungen, nässende und verkrustende Ekzeme, Bläschen, trockener Haut und, durch bevorzugt nachts auftretenden, quälenden Juckreiz induzierte Schlafstörungen. Die Therapie hängt in erster Linie von der Schwere der Erkrankung und den zugrundeliegenden Symptomen ab. Vorrangiges Ziel stellt die Behandlung der akuten Schübe und Linderung des Juckreizes dar. Zur Basispflege der Haut haben sich verschiedene Salben mit rückfettender Wirkung bewährt. Medikamente wie Antihistaminika oder Kortison werden zur Bekämpfung der Entzündungsreaktionen eingesetzt. Auch mittels Lichttherapie kann, durch die entzündungshemmende Wirkung des UV-Lichts, eine Milderung der Beschwerden erreicht werden. Die Meidung allergieauslösender Stoffe kann sich ebenfalls symptomatisch positiv auswirken.

Tags: Ekzem, Erkrankung, Haut,

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Kommentare:
Diskussion zu diesem Beitrag

Die neuesten Beiträge:

Edelgard schrieb am 09:35 Uhr 03.11.2010
endlich erwähnt mal jemand im den Text, wie die Leute wirklich denken

Georg Karl schrieb am 06:39 Uhr 03.11.2010
Ich finde das alles ganz toll echt super

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